»Sehnsuchtsort Korallenatoll Pukapuka« – Leseprobe drittes Kapitel

Kaliméra! 🙂 Bist du auch so erleichtert wie ich, dass Paloma und die kleine Sophie wohlauf sind? Was für ein Glück, dass es in Wohlfühlromanen immer ein Happy End gibt! Im echten Leben hätte das auch ganz anders ausgehen können… Meilani hat es aber auch faustdick hinter den Ohren, oder? Die beiden besten Freundinnen sind wie Hund und Katze – das kann ja noch heiter werden! 😉 Im nächsten Teil der Leseprobe lernst du den rätselhaften Antagonisten Carlos González Jones kennen: einen charismatischen Flugkapitän, der auf dem Flug von Auckland nach Hongkong für eine unerwartete Wendung sorgt. Tauche in eine Welt voller Geheimnisse und Spannung ein, die dich nicht mehr loslassen wird. Viel Spaß beim Lesen!

Der Überflieger

Mittwoch, 13. November 2024

Hoch über den Wolken, Hinflug von Auckland nach Hongkong

Es war ein ruhiger Nachtflug von Auckland nach Hongkong. Die meisten Fluggäste des Air-New-Zealand-Flugs mit der Flugnummer NZ0081 schliefen tief und fest in der abgedunkelten Passagierkabine oder dösten friedlich vor sich hin. Die Lautsprecheranlage der Boeing 787-9-Dreamliner knisterte und rauschte einen kurzen Moment, die Fluggäste waren sofort aufmerksam: »Guten Morgen meine Damen und Herren!«, meldete sich eine angenehm tiefe Männerstimme und kündigte damit einen neuen Tag an. »Mein Name ist Carlos González Jones. Ich bin Ihr Flugkapitän auf dem heutigen Flug von Auckland nach Hongkong. Ich möchte Ihnen gern ein paar kurze Informationen geben: Wir befinden uns zurzeit einhundertvierzig Kilometer nordwestlich von Hongkong. Wir werden dort pünktlich um sieben Uhr dreißig Ortszeit landen. Heute gibt es in Hongkong einen Mix aus Sonne und Wolken. Nachmittags ziehen leichte Schauer auf. Die Temperatur beträgt aktuell neunzehn Grad Celsius und steigt im Laufe des Tages auf vierundzwanzig Grad Celsius an. Vielen Dank!«

Die Lautsprecheranlage knisterte und rauschte erneut für einen kurzen Moment, dann kehrte wieder Stille in der Passagierkabine ein.

Jack Wilson, ein neunundzwanzigjähriger baumlanger Rotschopf mit Sommersprossen im Gesicht, bernsteinfarbenen Augen und einem gepflegten ingwerroten Drei-Tage-Bart saß mit einem glückseligen Lächeln in seinem Co-Piloten-Sitz. Als Senior First Officer oblag es ihm, die Flugführung und die Flugzeugsysteme der Boeing 787-9-Dreamliner mit seinen zweihundertneunzig Fluggästen an Bord zu überwachen. Jack strich sich zufrieden über seine Bartstoppeln. Der schönste Arbeitstag seiner Karriere lag fast hinter ihm. Jack konnte sein Glück noch immer nicht fassen, sein Traum wurde wahr. Er flog zum ersten Mal überhaupt für Air New Zealand Langstrecke. Jack war ein sogenannter Kurzstreckenpilot, der fast jeden Abend zu Hause schlief. Er hatte die Kurzstreckenfliegerei gehörig satt und träumte davon, auf Firmenkosten die Welt zu bereisen. Gestern war es endlich soweit und seine Gebete wurden erhört. Er erhielt einen unerwarteten Anruf vom Personalbüro. Die Schichtleitung stellte seine Flexibilität auf die Probe und bot ihm an, spontan für einen an Magen-Darm-Grippe erkrankten Kollegen aus der Langstrecke einzuspringen. Jack ergriff seine Chance und willigte ein, für den erkrankten Kollegen einzuspringen. Und so kam es, dass er einige Stunden später im Cockpit saß und sich seines Lebens freute. Trotz des langen Flugs, der hinter ihm lag, war er überhaupt nicht müde. Jack war aufgeregt wie ein Schuljunge. Er brannte darauf, nach dem Einchecken im Hotel Hongkong unsicher zu machen.

Jacks Glückssträhne riss nicht ab. Er wurde nicht irgendeinem beliebigen Flugkapitän zugeteilt, sondern Carlos González Jones höchstpersönlich. Carlos, der eine Doppelstaatsbürgerschaft besaß, war nicht nur Markenbotschafter von Air New Zealand, sondern auch der berühmteste Verkehrspilot Neuseelands. Jack war überglücklich, dass er Flugkapitän González als seine rechte Hand zugeteilt worden war. Er bewunderte Carlos für seinen kometenhaften Aufstieg bei Air New Zealand. Sein Ruf war legendär. Mit seinen achtundzwanzig Jahren war Carlos der mit Abstand jüngste Flugkapitän bei Air New Zealand. Seine Lebensgeschichte war voller Geheimnisse und Jack brannte darauf, sie zu entschlüsseln. Der neuseeländische Fernsehsender Television New Zealand hatte kürzlich Carlos’ bewegtes Leben in einer aufwendigen Filmbiografie verfilmt. Sein jüngeres Ich wurde von den berühmten Kinderschauspielern Antonio Martínez Suárez und Alberto Noriega Gómez gespielt.

Jack begann sich zu erinnern: Carlos war ein Kind der Liebe zwischen zwei grundverschiedenen Kulturen. Er war in Medellín zweisprachig mit Spanisch und Englisch aufgewachsen. Das Fliegen lag Carlos nicht nur in den Genen, sondern auch im Blut. Carlos stammt väterlicherseits aus einer traditionsreichen kolumbianischen Fliegerfamilie. Er war der älteste Sohn eines ehrgeizigen Viersternegenerals bei der kolumbianischen Luftwaffe. Seine Mutter, Kimberley Jones, war eine hochgelobte australische Schauspielerin und zweifache Oscar-Preisträgerin. Carlos hatte im knabenhaften Alter von vierzehn Jahren mit der Fliegerei begonnen. Seine Liebe zum Fliegen erwachte jedoch schon im zarten Alter von fünf Jahren, bei einem Besuch auf dem Medellíner Luftwaffenstützpunkt seines Vaters, General Miguel González Hernández. Diese wunderschöne Kindheitserinnerung hatte sich wohl fest in Carlos Gedächtnis eingebrannt.

Bekannt war, dass der kleine Carlos völlig fasziniert – mit großen Augen und offenem Mund – im Flugzeughangar dagestanden und das wuchtig und majestätisch anmutende Transportflugzeug des Typs Lockheed C-130-Hercules bestaunt hatte. Als er sich auf den Pilotensitz des legendären Transportflugzeugs setzen durfte, war es sofort um ihn geschehen. Der damals fünfjährige Carlos beschloss kurzerhand, seinem Vater nachzueifern. Von diesem Tag an träumte der Junge davon, später einmal eine Karriere als Pilot einzuschlagen. Und genau so kam es dann auch. Seine professionelle Pilotenausbildung begann Carlos mit achtzehn Jahren. Mit einundzwanzig Jahren erlangte er seine Verkehrspilotenlizenz und startete seine Karriere als erster Offizier bei der neuseeländischen Fluggesellschaft Air New Zealand. Carlos war letztes Jahr in aller Munde, als ihn Air New Zealand nach nur sechs Jahren Dienstzeit im Alter von siebenundzwanzig Jahren zum Flugkapitän beförderte. Der mittlerweile achtundzwanzigjährige Carlos hielt den Rekord als jüngster Flugkapitän in der Geschichte der neuseeländischen zivilen Luftfahrt.

Jack schielte möglichst unauffällig zu Carlos hinüber. Carlos war ein äußerst attraktiver kolumbianischer Australier mit einem warmen olivfarbenen Hautton und grünbraunen Augen. Er trug seine mittellangen, kastanienbraunen Haare nach hinten gekämmt, im angesagten Sleek-Look. Carlos war mit markanten Gesichtszügen gesegnet. Besonders sein breiter Kiefer und sein ausgeprägtes Kinn stachen hervor und verliehen seinem Gesicht Männlichkeit und Stärke. Ein gepflegter kastanienbrauner Drei-Tage-Bart schmückte sein Gesicht. Carlos war tannenschlank und hochgewachsen. Dem Zweimetermann stand seine Pilotenuniform ausgezeichnet, sie saß wie angegossen. Seine Uniformjacke zierten vier Streifen und gaben ihn als Flugkapitän zu erkennen. Eine prestigeträchtige Pilotenmütze mit Lackschirm und hochglanzpolierte schwarze Lederschuhe komplettierten sein Pilotenoutfit. Jack war es schleierhaft, warum Carlos als Sohn der überaus erfolgreichen Schauspielerin Kimberley Jones nicht eine Karriere als Schauspieler eingeschlagen hatte. Mit seinem blendenden Aussehen hätte er das Zeug für Hollywood.

Carlos klopfte Jack kumpelhaft auf die Schulter und riss ihn abrupt aus seinen Tagträumen: »Erde an Jack, bitte kommen!«

»Tut mir leid, ich war völlig in Gedanken«, stammelte Jack.

»Das war nicht zu übersehen«, sagte Carlos grinsend. »Wo waren wir stehen geblieben?«, fragte er nachdenklich.

»Du sagtest, du seist verlobt!«, gab Jack zurück.

Carlos kniff die Augen zusammen und schien sich wieder zu entsinnen: »Ach ja, genau! Jetzt erinnere ich mich wieder!«

Carlos kratzte sich gedankenverloren am Kopf. Er überlegte einen Moment, dann begann er zu erzählen: »Meine Verlobte heißt Paloma Rodríguez Sánchez. Sie kommt aus Kolumbien, lebt aber jetzt in Neuseeland. Paloma ist einundzwanzig Jahre alt.«

»Oh, wie interessant!«, bemerkte Jack.

Carlos grinste selbstzufrieden.

»Habe ich schon erwähnt, dass Paloma eine echte kolumbianische Schönheit ist?«, verkündete er mit hörbarem Stolz.

Jacks Augen funkelten vor Begeisterung. Er klebte förmlich an Carlos’ Lippen, als dieser von seinem aufregenden Leben erzählte.

»Nein, hast du nicht, dein Leben ist so spannend! Bitte fahre fort, zu erzählen. Ich brenne darauf, mehr über deine Verlobte Paloma zu erfahren.«

Carlos zeigte sich geschmeichelt. Er war ziemlich egozentrisch und süchtig nach Aufmerksamkeit. Als selbstverliebter Mensch genoss er es, im Rampenlicht zu stehen.

Er räusperte sich und fuhr bereitwillig fort, zu erzählen: »Wir wohnen noch nicht zusammen. Paloma lebt in Oneroa auf Waiheke Island und ich lebe in Wellington. Paloma studiert an der Auckland University of Technology Ökolandbau und Vermarktung. Ihr fünftes von insgesamt sechs Semestern beginnt nach diesen Sommer-Semesterferien.«

Jack nickte respektvoll. Er äußerte sich sehr wohlwollend über Paloma: »Wie schön, der Appetit auf Bioprodukte wird immer größer. Da hat Paloma eine ausgezeichnete Wahl getroffen.«

Carlos’ Stimmung schlug plötzlich um. Er seufzte und verzog missbilligend den Mund: »Mir wäre es lieber, wenn sie einem anderen Steckenpferd frönen würde.«

»Ich verstehe nur Bahnhof!«, sagte Jack und runzelte verständnislos die Stirn. »Macht Paloma ihr Studium aus irgendeinem Grund keinen Spaß mehr?«, fragte er begriffsstutzig nach.

Carlos hob oberlehrerhaft den Finger und meinte: »Ist es nicht offensichtlich? Wir werden in Kürze heiraten!«, beantwortete er seine eigene Frage.

Carlos verschränkte in einer Geste von Überlegenheit die Hände hinter dem Kopf: »Ich kann mit meinem Pilotengehalt sehr gut für Paloma sorgen! Ich möchte nicht, dass meine Verlobte studiert oder arbeiten geht.«

»Ach so!«, gab Jack zurück. »Das kann ich gut verstehen, Carlos. Ich halte es auch so, meine Ehefrau Jessica ist Hausfrau und zweifache Mutter!«, fügte er hinzu. 

Ende der Leseprobe… Da scheinen sich ja zwei Machos gesucht und gefunden zu haben, oder? Wenn sich da mal nicht eine Männerfreundschaft zwischen Carlos und Jack anbahnt…

Der nächste Teil der Leseprobe führt uns in den Hamburger Yachthafen. Hier begleiten wir den vierzigjährigen Witwer Ben Richter und seinen liebenswerten sechsjährigen Sohn Tim, die die Segel setzen und Kurs auf das Korallenatoll Pukapuka nehmen. Nach dem Verlust seiner Ehefrau sehnt sich der Kinderchirurg Ben nach einem Neuanfang als Inselarzt an diesem zauberhaften Ort. 

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»Sehnsuchtsort Korallenatoll Pukapuka« – Leseprobe zweites Kapitel

Kaliméra! 🙂 Hast du auch den Atem angehalten? Besonders in dieser dramatischen Szene, in der Paloma den Oberkörper des kleinen Mädchens umschlingt und die beiden mit letzter Kraft zur nahegelegenen Böschung hechten. Schockierend, wie ein einziger Moment alles verändern kann, oder? Werden die beiden diese lebensgefährliche Situation überleben? Die Spannung ist kaum zu ertragen! Die Antwort findest du im nächsten Teil der Leseprobe. Viel Spaß beim Lesen!

Flucht vor dem Rampenlicht

Donnerstag, 14. November 2024

Little-Oneroa-Beach, Waiheke Island, Neuseeland

George stürmte nach draußen, um nach der Joggerin und dem kleinen Mädchen zu sehen. Er folgte der kurzen Bremsspur zur Beinahe-Unfallstelle. Der Porsche stand mit laufendem Motor am Straßenrand, am Steuer ein gedrungener glatzköpfiger Mann von etwa sechzig Jahren, der sichtlich unter Schock stand. Da dem Fahrer offensichtlich nichts passiert war, wandte sich George in Richtung der Böschung und suchte sie mit seinen Augen ab. Er entdeckte das Kind und dessen Lebensretterin im Sand. Die beiden waren augenscheinlich wohlauf und unverletzt. George sah, wie die Joggerin neben dem kleinen Mädchen kniete. Sie nahm das Kind in den Arm und redete auf es ein.

Eine Blondine in einem knallroten Rüschen-Bikini tauchte aus dem Nichts auf und rannte auf die beiden zu. Auf dem Gesicht der Frau spiegelte sich eine Mischung aus Sorge und Panik wider.

»Sophie, Sophie, Sophie!«, schrie die Blondine unaufhörlich.

Das Mädchen löste sich aus der Umarmung der Joggerin und wirbelte herum.

Sie rief laut »Mama!«, rannte auf die Frau zu und fiel ihr in die Arme.

Die Joggerin stand auf und lief weiter. Sie verschwand um die nächste Kurve des gewundenen Strandes. Fünf Minuten später klingelte ihr iPhone. Die junge Frau blieb stehen, griff in ihren Laufgürtel und holte ihr Smartphone hervor. Sie sah auf das Display, bevor sie den Anruf entgegennahm. Es war Meilani, ihre beste Freundin.

Die Joggerin lächelte und begrüßte Meilani auf Pukapukanisch: »Kee-ah-oh-rah-nah, liebe Meilani!«

Ihre Freundin erwiderte den Gruß auf Spanisch: »¡’Ola, liebe Paloma!«

Die junge Frau kicherte schwer atmend in den Lautsprecher ihres iPhones.

»Du klingst etwas außer Atem!«, stellte Meilani fest. »Was machst du gerade?«

Paloma ächzte unter der Mittagshitze. Sie wischte sich mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn, bevor sie antwortete. »Ich bin gerade auf dem Nachhauseweg. Ich war joggen und bin total durchgeschwitzt.«

»Also wirklich, heute ist es doch viel zu heiß, um Sport zu machen!«, sagte Meilani missbilligend. »Warum joggst du verrücktes Huhn ausgerechnet während der schlimmsten Mittagshitze?«

Paloma war zu Scherzen aufgelegt: »Weil ich gerade Freigang habe!« Dabei kicherte sie in den Lautsprecher ihres iPhones.

»Ist dies der Auftakt zu einem deiner berühmtberüchtigten Scherze?«, fragte Meilani belustigt.

»Vielleicht?«, antwortete Paloma schelmisch.

»Wieso fragst du mich nicht einfach, warum ich gerade Freigang habe?«, neckte Paloma ihre beste Freundin.

Meilani tat Paloma den Gefallen und spielte mit. »Na gut! Warum hast du gerade Freigang, liebe Paloma?«

»Mein putziges Katerchen macht gerade Siesta! Ich habe ihn ausgetrickst. Er hat nicht gemerkt, dass ich mich heimlich davongeschlichen habe, um ein wenig Sport zu treiben«, antwortete Paloma mit ihrer süßesten Stimme.

»Wieso erlaubt dir dein Kätzchen nicht, das Haus zu verlassen?«, fragte ihre Freundin.

»Weil er unter starker Trennungsangst leidet«, erklärte Paloma besorgt.

»Ach, wie schrecklich, wie äußert sich das?«, wollte Meilani wissen.

»Mein Katerchen folgt mir wie ein Hund auf Schritt und Tritt!«, erzählte Paloma und grinste dabei. »Hijo hat sich sehr schnell an mich gewöhnt. Er ist zu meinem vierbeinigen Schatten geworden!«

Beide lachten herzlich.

Paloma schwieg einen Moment, dann fuhr sie fort: »Sobald er merkt, dass ich Anstalten mache, ohne ihn das Haus zu verlassen, beginnt er damit, laut und herzerweichend zu miauen.«

Paloma hörte Meilani schadenfroh lachen.

Sie schmunzelte. »Hijo hat es faustdick hinter den Ohren! Er döst tagsüber am liebsten vor der Haustür, um mich am Fortgehen zu hindern. Er weiß ganz genau, dass ich die Haustür meines Tiny-Hauses nicht unbemerkt aufziehen kann, ohne ihn dabei aufzuwecken.«

»Ich glaube, dein Kätzchen klammert, weil es ein traumatisiertes Findelkind ist. Es fürchtet sich bestimmt davor, wieder verlassen zu werden«, meinte Meilani.

Paloma stimmte ihrer Freundin zu: »Da hast du recht! Der gleiche Gedanke kam mir auch schon.«

»Kopf hoch, Paloma, das wird sich mit der Zeit bestimmt legen«, sagte Meilani nachsichtig.

»Ja, das glaube ich auch«, erwiderte Paloma gutherzig.

Sie geriet beim Gedanken an ihr putziges Kätzchen ins Schwärmen: »Hijo hat auch seine guten Seiten. Er ist sehr anhänglich und er liebt es, mit mir Zeit zu verbringen. Hijo ist ein verschmuster Kuschelkater!«

Meilani war hingerissen: »Oh mein Gott, wie süß ist das denn?«

Paloma lächelte wie eine stolze Mutter.

Ihre Freundin fragte voller Neugierde: »Sag mal, was bedeutet der Vorname Hijo?«

Paloma weihte Meilani ein, was es mit dem Namen ihres Kätzchens auf sich hatte:

»Streng genommen ist Hijo gar kein Vorname. Hijo ist Spanisch und bedeutet Sohn

»Ah, verstehe!«, sagte Meilani.

Paloma setzte zu einer kurzen Erklärung an: »Für mich ist mein Katerchen wie ein Sohn! Und weil ich die menschliche Ersatzmama des putzigen Kerlchens bin, habe ich ihn kurzentschlossen Hijo genannt!« Palomas Stimme klang warmherzig.

»Du bist goldig!«, hörte sie Meilani sagen.

»Danke!«, murmelte Paloma geschmeichelt.

Meilani wurde ironisch. »Ich beneide dich nicht, Paloma. Du hast mit deinem anhänglichen Kätzchen wirklich ein schweres Los gezogen!«

Paloma ging auf Meilanis Scherz ein: »Da gebe ich dir recht!« Sie meinte vollkommen ernst: »So ein verschmuster Kuschelkater kann auf Dauer ganz schön anstrengend werden!«

Paloma und Meilani lachten herzlich.

Meilani nahm das Gespräch wieder auf.

»Und apropos Katzenadoption, hast du dich heute wieder in ein neues Abenteuer gestürzt?«

Paloma schrak schuldbewusst zusammen. Panik ergriff sie. Wusste Meilani, was sie soeben getan hatte? Palomas Gedanken sausten hin und her – wie ein Tischtennisball bei einem hart umkämpften Ballwechsel. Kannte Meilani ihr kleines Geheimnis? Nein, das konnte nicht sein! Paloma ermahnte sich, ruhig zu bleiben, und atmete tief durch.

»Was sollte ich denn schon Außergewöhnliches erleben, liebe Meilani?«, fragte sie wie ein kleines Mädchen, das etwas ausgefressen hatte.

Ihre Freundin wurde hellhörig. Ihr entging nicht, dass in Palomas Stimme ein schuldbewusster Unterton mitschwang.

Meilani klopfte auf den Busch. »Versuch gar nicht erst, mich anzuschwindeln, Paloma Rodríguez Sánchez! Überspringe den Teil und rück gleich mit der Wahrheit heraus!«

»Du tust ja gerade so, als wenn ich mich von einem Abenteuer ins Nächste stürzen würde!«, sagte Paloma mit gespielter Empörung.

Meilani ermahnte Paloma: »Muss ich dich wirklich daran erinnern, dass du vorgestern beim Joggen im Stadtpark ein zurückgelassenes Kätzchen gefunden und vom Fleck weg adoptiert hast?« Meilani unterdrückte ein boshaftes Lachen und wartete die Wirkung ihrer Worte ab.

Paloma verstummte. Sie rieb sich verlegen über die Nase.

»Ähm …«, stammelte Paloma, nach Worten ringend. »Der Vergleich hinkt, und zwar gewaltig!«, protestierte sie eindeutig schuldbewusst. Ihre Stimme klang alles andere als überzeugend.

Meilani kicherte wie ein Schulmädchen, obwohl sie bereits zwanzig Jahre alt war.

»Ich kann nichts dafür!«, beteuerte Paloma scheinheilig ihre Unschuld. »Ich bin nichtsahnend durch den Stadtpark gejoggt, als unmittelbar vor mir ein putziges Katerchen aus dem Gebüsch hervorsprang! Dieser durchtriebene Kater muss mir aufgelauert haben, um mich abzupassen!«, sagte Paloma mit vorgespielter Ernsthaftigkeit.

Meilani lachte schallend.

Palomas Augen glänzten plötzlich, sie erinnerte sich: »Hijo tapste mit seinen winzig kleinen Pfötchen auf mich zu. Er begrüßte mich mit einem sanften und sehr kurzen Miauen und strich mir schnurrend und schwanzwedelnd um die Beine. Als er mich dann auch noch mit seinen smaragdgrün leuchtenden Katzenaugen anschmachtete, brachte er mein Herz glatt zum Schmelzen!«

Meilani seufzte gerührt.

Palomas Mimik veränderte sich plötzlich, sie wurde auf einen Schlag ernst. »Der eigentliche Grund, warum ich Hijo adoptiert habe, hat gar nichts damit zu tun, dass er ein putziges Katerchen ist.« Paloma bemerkte, dass ihre Stimme belegt klang. Sie räusperte sich.

»Es ist okay, du musst nicht darüber reden, wenn du noch nicht dazu bereit bist«, sagte Meilani verständnisvoll.

»Möchtest du nicht wissen, was mich dazu bewogen hat, Hijo zu adoptieren?«, fragte Paloma.

»Doch, ich möchte es wissen, aber nur, wenn es dir recht ist?«, sagte Meilani empathisch.

Paloma holte tief Luft, bevor sie der Freundin ihr Herz ausschüttete: »Ja, das ist es. Ich habe mich in Hijo wiedererkannt. Wir teilen das gleiche Schicksal. Hijo und ich, wir sind beide Vollwaisen! Der kleine Racker war ganz alleine unterwegs. Hijo wirkte so verloren, so verlassen. Ich habe seine Katzenmama überall im Stadtpark verzweifelt gesucht, konnte sie jedoch nirgendwo finden!«

Paloma blieb einen Moment stehen. Sie schloss die Augen für ein paar Sekunden, um sich zu sammeln. Dann fuhr sie fort, sich alles von der Seele zu reden: »Du musst wissen, ich habe als Kind sehr darunter gelitten, dass ich meine Eltern auf so tragische Weise verloren habe. Mir tat das arme Katerchen so schrecklich leid, da habe ich ihn einfach vom Fleck weg adoptiert.«

Meilani wartete geduldig, bis Paloma ausgeredet hatte, dann sagte sie gerührt: »Du hast ein Herz aus Gold!«

Paloma stimmte Meilani zu: »Ja, das ist wohl so.«

»Ich bin gern für andere da!«, fügte sie hinzu.

Meilani räusperte sich und sagte: »Wie auch immer! Mir ist nicht entgangen, dass du meiner Frage vorhin geschickt ausgewichen bist!« 

Meilani ließ nicht locker und legte den Finger genüsslich in Palomas offene Wunde: »Hast du heute wieder ein neues Abenteuer erlebt, an dem du selbstverständlich keine Schuld trägst?«

Paloma wurde unsicher, ihr stand das schlechte Gewissen regelrecht ins Gesicht geschrieben. Sie war in diesem Moment heilfroh darüber, dass sie mit Meilani keinen Videoanruf führte. Paloma schauderte es bei dem Gedanken, dass sie und die kleine Sophie heute beinahe von einem Raser überfahren worden wären. Sie wischte den schrecklichen Gedanken beiseite und gab sich ganz dem schönen Gefühl hin, heute aus der Anonymität heraus eine gute Tat vollbracht zu haben.

»Hallo?«, hörte Paloma Meilanis besorgte Stimme. »Bist du noch dran?«

»Ich bin dran!«, meldete sich Paloma zurück. »Tut mir leid! Ich war völlig in Gedanken!«

Meilani blieb beharrlich: »Gut! Du schuldest mir nämlich noch eine Antwort!«

Paloma log, ohne mit der Wimper zu zucken: 

»Heute war ein Tag wie jeder andere!«

»Wirklich?«, fragte Meilani argwöhnisch nach.

»Ja, wirklich, es ist nichts Besonderes vorgefallen!«, log Paloma, dass sich die Balken bogen.

»Wie schade!«, erwiderte ihre Freundin. Ihre Enttäuschung war nicht zu überhören.

»Lass uns über dich sprechen«, wechselte Paloma geschickt das Thema. »Wie geht es dir, liebe Meilani?«

Die junge Frau seufzte laut auf und klagte Paloma ihr Leid: »Ich bin total geschafft! Heute ist der dritte Tag in Folge, den ich mit Einkaufen verbracht habe.«

Paloma schnappte nach Luft. »Hast du im Lotto gewonnen oder bist du jetzt kaufsüchtig?«

»Weder noch! Die Einkäufe sind nicht für mich, sondern für meine Mama«, antwortete Meilani.

»Ich habe ganz Auckland abgegrast, um Kantinenartikel, Proviant, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, Spielwaren, Schreibwaren, Bücher, Baumaterial und Werkzeuge zu besorgen«, fügte Meilani hinzu.

»Hat deine Mama vor, auf Pukapuka einen Hypermarkt zu eröffnen?«, fragte Paloma belustigt.

»Nein, aber so falsch liegst du gar nicht mit deiner Vermutung. Meine Mama betreibt auf der Hauptinsel Wale den einzigen Krämerladen«, antwortete Meilani sachlich.

»Und was macht dein Vater beruflich?«, fragte Paloma.

»Mein Papa ist hauptberuflich der Dorfvorsteher der Dörfer Loto, Yato und Ngake, die sich auf der Hauptinsel Wale befinden.«, verriet Meilani.

»Ich bin beeindruckt!«, erwiderte Paloma.

Meilani räusperte sich und holte zu einer langatmigen Erklärung aus: »Das Korallenatoll Pukapuka ist ein Südseeparadies, genau so, wie man es sich vorstellt. Es ist Fluch und Segen zugleich, auf einem kargen Korallenatoll fernab der modernen Zivilisation zu leben.«

»Ah, verstehe!«, sagte Paloma empathisch.

»Es ist jammerschade, dass wir mit einer Bevölkerung von rund vierhundert Pukapukans kein lohnenswerter Absatzmarkt für ausländische Direktinvestitionen sind. Wir haben hier nichts!«, sagte Meilani mit Wut im Bauch.

»Schicke Boutiquen, ausländische Spezialitätenrestaurants, klimatisierte Shoppingmalls, gut sortierte Hypermärkte, das ist in Auckland so normal wie landestypische neuseeländische Pasteten, für uns auf Pukapuka jedoch ein unerreichbarer Traum!«, klagte Meilani ihr Leid.

»Ach, herrje! Das tut mir sehr leid!«, sagte Paloma leise und senkte beschämt den Kopf. »Da bin ich mit meinem Späßchen ganz schön ins Fettnäpfchen getreten!«, meinte sie kleinlaut.

»Schwamm drüber!«, erwiderte Meilani verständnisvoll. »Wir leiden unter einem gravierenden Lieferengpass. Die Verkaufsregale in unserem Krämerladen sind gerade wie leergefegt!«, erzählte ihre Freundin weiter.

»Warum das denn?«, fragte Paloma neugierig.

»Eigentlich legt auf Pukapuka alle drei Monate ein Versorgungsschiff an, um unseren Krämerladen zu beliefern!«, antwortete Meilani. »Wir kaufen selbstverständlich immer ein wenig mehr ein, als wir benötigen, um etwaige Lieferengpässe ausgleichen zu können. Aber mit solch einem schlimmen Lieferengpass haben wir beim besten Willen nicht gerechnet!«

»Wie lange ist das Versorgungsschiff denn schon überfällig?«, erkundigte sich Paloma besorgt.

»Seit nunmehr neun Wochen!«, sagte Meilani leise.

Paloma zeigte sich empathisch gegenüber den wirtschaftlichen Sorgen der Pukapukans: »Das geht gar nicht, so darf man nicht mit Menschen umgehen!«

Meilani stimmte Paloma zu: »Da hast du recht! Wie du dir sicherlich denken kannst, hat sich meine Mutter in ihrer Not an mich gewandt! Ich sitze in Auckland ja quasi an der Quelle!« Die letzte Bemerkung fügte Meilani scherzhaft hinzu.

Paloma musste unwillkürlich lächeln.

Meilani räusperte sich und begann weiter zu erzählen: »Da das Versorgungsschiff chronisch unzuverlässig ist, hat sich meine Mutter dazu entschlossen, sich in Auckland mit Vorräten einzudecken. Das ist zwar wesentlich teurer, aber verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen.«

»Ah, verstehe!«, gab Paloma zurück.

Meilani schwenkte abrupt zu einem anderen Thema: »Hast du deinen Reisekoffer für morgen schon gepackt?«

»Ja, ich bin auf alles bestens vorbereitet. Ich habe meinen Reisepass, Hijos Heimtierausweis und meinen Koffer habe ich auch schon gepackt«, antwortete Paloma.

»Ausgezeichnet, Paloma, bei mir läuft auch alles nach Plan.«, sagte Meilani. »Ich komme gerade vom privaten Flugplatz auf Waiheke Island, wo ich die Verladung meiner Einkäufe in den Frachtraum des Flugzeugs überwacht habe. Jetzt muss ich nur noch meinen Reisekoffer packen und morgen um exakt zehn Uhr dreißig werden wir dann per Nonstopflug nach Pukapuka fliegen!«

Paloma fragte besorgt: »Ist es für deine Eltern wirklich in Ordnung, dass ich für die Dauer meiner Sommersemesterferien bei euch wohnen werde?«

Ihre Freundin war bereits in Urlaubsstimmung. »Ja, das ist es! Meine Eltern brennen darauf, dich endlich kennen zu lernen. Was du jetzt brauchst, ist ein Tapetenwechsel! Ich steh dir zur Seite und lass dich nicht fallen. Alles wird gut, Paloma. Ich werde dafür sorgen, dass du Carlos im Nu vergisst. Dieser untreue Mistkerl hat dich ohnehin nicht verdient! Urlaub auf dem Korallenatoll Pukapuka ist Balsam für die Seele. Die paradiesische Südsee hilft selbst gegen Trennungsschmerz, du wirst schon sehen!«

Paloma lächelte. »Vielen Dank, liebe Meilani! Du bist die beste Freundin, die man sich nur wünschen kann!«

»Nichts zu danken, dafür sind beste Freundinnen doch da«, meinte Meilani.

Ihr fiel der eigentliche Grund ihres Anrufs wieder ein. »Paloma?«

Ihre Freundin lächelte und zog erwartungsvoll eine Augenbraue hoch: »Ja, Meilani?«

»Ich habe dich angerufen, weil ich dich fragen möchte, ob wir morgen vor unserem Abflug noch gemeinsam frühstücken wollen?«, fragte sie unsicher nach.

»Gute Idee!«, meinte Paloma fröhlich.

»Und vergiss bitte nicht, mir meine Lieblingssemmeln vom Bäcker mitzubringen, wenn du morgen pünktlich um acht Uhr zum Frühstücken vorbeikommen wirst!«, fügte Paloma frech hinzu.

»Du bist so dreist!«, sagte Meilani mit vorgespielter Empörung.

»Ich weiß!«, bestätigte Paloma dabei lachend. »Deshalb magst du mich ja auch so sehr!«

Meilani willigte ein: »Abgemacht!«

»Gut, ich freue mich, dich morgen wieder zu sehen!«, sagte Paloma.

»Ich mich auch!«, gab Meilani zurück.

Paloma verabschiedete sich am Telefon: »Bis morgen dann und Ah-eh-reh-rah!«

Meilani lachte erfreut auf. Paloma hatte sich gekonnt auf Pukapukanisch verabschiedet.

»Bis morgen dann und ¡Adiós!«, verabschiedete sich Meilani sprachgewandt auf Spanisch und legte auf.

Ende der Leseprobe… Bist du auch so erleichtert wie ich, dass Paloma und die kleine Sophie wohlauf sind? Was für ein Glück, dass es in Wohlfühlromanen immer ein Happy End gibt! Im echten Leben hätte das auch ganz anders ausgehen können…

Meilani hat es aber auch faustdick hinter den Ohren, oder? Die beiden besten Freundinnen sind wie Hund und Katze – das kann ja noch heiter werden! 😉

Im nächsten Teil der Leseprobe lernst du den rätselhaften Antagonisten Carlos González Jones kennen: einen charismatischen Flugkapitän, der auf dem Flug von Auckland nach Hongkong für eine unerwartete Wendung sorgt.

Tauche in eine Welt voller Geheimnisse und Spannung ein, die dich nicht mehr loslassen wird. Klicke hier, um weiterzulesen!

»Sehnsuchtsort Korallenatoll Pukapuka« – Leseprobe erstes Kapitel

Kaliméra! 🙂 Urlaub schon gebucht? Brauchst du noch eine spannende Urlaubslektüre für entspannte Stunden am Strand? Prima! Das dachte ich mir schon. Wenn du Wohlfühlromane magst, wirst du meinen Debütroman lieben! Worum geht’s? »Sehnsuchtsort Korallenatoll Pukapuka« ist ein Roman zum Wohlfühlen für Jung und Alt, der das Herz erwärmt und die Seele berührt. Klingt das gut? Prima! Dann lies weiter und tauche in eine herzerwärmende Geschichte über Verlust, Familie und die Liebe ein! Lass dich von Waiheke Island verzaubern und lerne im ersten Kapitel die Protagonistin Paloma Rodríguez Sánchez kennen. Viel Spaß beim Lesen!

Paloma Rodríguez Sánchez, die Heldin von Waiheke Island

Donnerstag, 14. November 2024

Little-Oneroa-Beach, Waiheke Island, Neuseeland

Es versprach ein herrlicher Frühsommertag zu werden. Neuseelands Urlauberparadies Waiheke Island bereitete sich auf einen regelrechten Besucheransturm vor. Waiheke Island versprühte im Sommer einen einzigartigen Charme, der viele Touristen magisch anzog, denn malerische Weinberge prägten die Landschaft. Zahlungskräftige Wein-Touristen kamen in die Verkaufs- und Probierstuben der Weingüter, um die hervorragenden Rotweine kennenzulernen. Horden von Wandersleuten zog es zu den schier endlos langen Wanderwegen, die sich an steilen Küstenabhängen entlangschlängelten. Die Sonnenanbeter hingegen strömten in Scharen an die traumhaften Badestrände von Waiheke Island.

Die Fähre aus Auckland legte in der Bucht von Matiatia an und spuckte eine neue Ladung sonnenhungriger Urlauber aus. Die Sonne stand hoch im Zenit und brannte auf die Badegäste am Little-Oneroa-Beach herab. In der klimatisierten Little-Oneroa-Strandeisdiele, wo angenehme zweiundzwanzig Grad herrschten, ließ es sich dagegen aushalten. Ein Speiseeisverkäufer stand hinter der Vitrine und strich sich über seinen gepflegten ergrauten Vollbart. Der große, schlanke Mann mit wachsamen blaugrünen Augen strahlte Autorität aus. Er trug Bluejeans, ein schlichtes ozeanblaues T-Shirt und schwarze Sneaker mit Klettverschluss. Auf seiner weißen Latzschürze stand in Schwarz „Little-Oneroa-Strandeisdiele“. George Williams’ Geschäft brummte, auch wegen des guten Wetters heute, das Badegäste und Spaziergänger gleichermaßen zu seiner Eisdiele lockte. George hatte den gesamten Vormittag nicht einen Moment durchschnaufen können, seitdem er sich seine Latzschürze umgebunden hatte. Jedes Mal, wenn er dachte, es würde ein bisschen ruhiger werden, schwappte ein neuer Schwarm Badegäste herein. Die Little-Oneroa-Strandeisdiele war eine dieser seltenen Adressen in Oneroa, die Kultstatus besaßen. George Williams war ein guter Geschäftsmann, der für seinen Beruf lebte. Trotz seiner fünfundsiebzig Jahre dachte er nicht ans Aufhören. Er führte den erfolgreichen Familienbetrieb bereits in der zweiten Generation. Sein Sortiment umfasste neben Speiseeis auch Milchshakes, eisgekühlte Erfrischungsgetränke und Kaffeespezialitäten aus Italien. Doch der Verkaufsschlager war sein handgemachtes Speiseeis nach original italienischem Rezept. George warf einen Blick auf seine Armbanduhr, es war elf Uhr fünfzig. Der Kundenansturm ließ nun mittagsbedingt ein wenig nach. George nahm seine altmodische rabenschwarze Hornbrille ab, um sich das schweißnasse Gesicht mit einem Handtuch abzutrocknen. Dann trank er einen Schluck Tee und blickte die Strandpromenade, die sich gegenüber seiner Eisdiele befand, auf und ab. Sein Blick blieb an einer jungen Joggerin, die eine tolle Figur hatte, hängen. Sie lief die Promenade lang und bewegte sich auf ihn zu. Sie hatte ihre hüftlangen haselnussbraunen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, der graziös im Lauftakt mitschwang. Die Joggerin erinnerte ihn an seine einundzwanzigjährige Enkelin Alma. Die zierliche junge Frau machte alles richtig. Sie kombinierte stilsicher ein pinkfarbenes körperbetontes Croptop ohne Ärmel mit schwarzen Laufshorts. Dazu trug sie einen schwarzen Laufgürtel mit Reißverschlusstasche und pinkfarbene Laufschuhe. Als die Joggerin beinahe auf gleicher Höhe mit der Little-Oneroa-Strandeisdiele war, blieb sie abrupt stehen. Sie rief etwas aus voller Kehle und fuchtelte aufgebracht mit ihren Armen. George beobachtete gebannt, wie die junge Frau ihre Taktik änderte und mit ihren Händen einen Trichter vor ihrem Mund bildete. Sie versuchte verzweifelt, sich Gehör zu verschaffen, scheinbar vergeblich.

»Wie ärgerlich, dass ich durch die geschlossene Ladentür nicht verstehen kann, was draußen vor sich geht!«, zeterte George und runzelte die Stirn.

George wusste nicht, was los war, als er plötzlich den unverkennbaren röhrenden Klang eines rassigen Sportwagens vernahm. Der penetrante Motorenlärm des Wagens übertönte die verzweifelten Rufe der Joggerin. George sah die Uferstraße hinunter. Ein nagelneuer sechshundertfünfzig PS starker pythongrüner Porsche 911-Turbo-S brauste mit hoher Geschwindigkeit heran, obwohl die innerorts zulässige Höchstgeschwindigkeit sicherlich nur die Hälfte betrug. Erst auf den zweiten Blick bemerkte er ein etwa sechs Jahre altes Mädchen im Badeanzug, das mitten auf der Fahrbahn stand und in eine Art Schockstarre verfallen war. Obwohl die junge Frau aus voller Kehle rief, drehte sich das Mädchen nicht zu ihr um.

George wurde vor Schreck leichenblass im Gesicht. Er merkte, wie sein Magen sich verkrampfte.

»Geh sofort von der Straße runter!«, rief er aufgebracht.

Seine Stimme klang schrill und panisch.

Als die Entfernung zwischen dem Sportwagen und dem kleinen Mädchen nur noch geschätzte fünfzig Meter betrug, brach die Hölle los. Die Joggerin sprintete auf das zur Salzsäule erstarrte Mädchen zu.

George stockte der Atem. Obwohl der Porschefahrer eine Vollbremsung hinlegte, schlitterte der pythongrüne Sportwagen bedrohlich näher auf das Mädchen und die heransprintende junge Frau zu. Gerade in dem Moment, als der Porsche das Kind zu erfassen drohte, erreichte die Joggerin das Mädchen. Sie umschlang den Oberkörper des Kindes und hechtete mit ihm in Richtung der nahegelegenen Böschung. Der Porsche bremste scharf und kam einige Meter weiter mit quietschenden Reifen zum Stehen.

Ende der Leseprobe… Hast du auch den Atem angehalten? Besonders in dieser dramatischen Szene, in der Paloma den Oberkörper des kleinen Mädchens umschlingt und die beiden mit letzter Kraft zur nahegelegenen Böschung hechten. Schockierend, wie ein einziger Moment alles verändern kann, oder? Werden die beiden diese lebensgefährliche Situation überleben? Die Spannung ist kaum zu ertragen! Die Antwort findest du im nächsten Kapitel. Klicke hier, um weiterzulesen!

Urlaubsmission Zypern: Hilf mit, die Grünen Meeresschildkröten zu retten!

Kaliméra! 🙂 Stell dir vor, du stehst barfuß am samtweichen Strand auf Zypern, das türkisblaue Mittelmeer zu deinen Füßen. Plötzlich siehst du etwas, das dein Herz höher schlagen lässt: Eine Grüne Meeresschildkröte gleitet anmutig durchs Wasser! Diese faszinierenden Meeresbewohner sind nicht nur unglaublich niedlich, sondern wahre Superhelden der Ozeane. Aber was macht sie so besonders? Und warum sind sie so wichtig für das Meeresökosystem? Tauche mit mir ein in die geheimnisvolle Unterwasserwelt Zyperns und entdecke die Wunder der Grünen Meeresschildkröte. Ich verrate dir, wo du die besten Chancen hast, diese sanften Kreaturen zu beobachten, und wie du dabei helfen kannst, sie zu schützen. Bist du bereit für ein Abenteuer, das du garantiert nie vergessen wirst? Prima! Dann packen wir’s an!

Wow! So cool sehen die Grünen Meeresschildkröten aus

Stell dir vor, du machst Urlaub auf Zypern und schwimmst im kristallklaren Meer – plötzlich taucht neben dir eine Grüne Meeresschildkröte auf. Ein unvergesslich schönes Erlebnis!

Diese Unterwasser-Stars können richtig groß werden – bis zu eineinhalb Meter lang und zweihundert Kilo schwer. Ihr runder Körper mit dem langen Hals sieht echt beeindruckend aus. Der große Kopf mit der spitzen Schnauze und den lebendigen Augen macht sie irgendwie sympathisch, oder?

Ihr glatter Panzer schimmert in einem satten Grün, fast wie eine frisch gemähte Wiese. Cool sind auch ihre kräftigen Vorderflossen, die wie kleine Flügel aussehen. Die Vorderflossen sind zum Paddeln da. Die Hinterflossen dienen der Grünen Meeresschildkröte als Ruder.

Und das Beste: Grüne Meeresschildkröten sind wahre Meisterschwimmer! Mit ihren Vorderflossen als Antrieb und den Hinterflossen zum Lenken gleiten sie elegant durchs Mittelmeer.

Na, Lust bekommen, diese faszinierenden Meeresbewohner mal selbst aus nächster Nähe zu beobachten?

Was für einen ökologischen Nutzen haben Grüne Meeresschildröten? 

Sie sorgen dafür, dass es für alle Bewohner des Meeres schön und lebenswert bleibt. 

Und wie machen sie das? 

Sie halten Algen in Schach: Grüne Meeresschildkröten fressen Seegras und halten so das Wachstum von Algen in Schach. Das hilft, das Gleichgewicht im Meeresökosystem zu bewahren und Korallenriffe zu schützen.

Sie schaffen Mikrolebensräume: Wenn die Grünen Meeresschildkröten durchs Wasser tuckern oder an Land kommen, hinterlassen sie kleine Lücken in Seegraswiesen und Spuren im Sand. An diesen Stellen finden winzig kleine Tiere Zuflucht und Futter.

Sie helfen beim Nährstoffkreislauf: Auch Meeresschildkröten müssen ab und zu auf die Toilette gehen. Die Natur kennt keine Verschwendung! Sie findet für alles eine Weiterverwendung.

Jetzt wird’s ein bisschen eklig: Es gibt winzig kleine Meeresbewohner, für die die Kaka und das Pipi der Grünen Meeresschildkröten ein wahres Festessen ist – pfui Teufel! 

Sie schützen Korallenriffe: Die Grünen Meeresschildkröten kümmern sich um Seegraswiesen. Diese dienen als natürliche Schutzbarrieren für Küsten und verbessern die Wasserqualität. Das hilft Korallenriffen und anderen Meerestieren.

Sie bringen Tourismus und Geld: Die Grünen Meeresschildkröten sind beliebt bei Touristen. Das spült Geld in die Kassen der Gemeinden, die vom Tourismus leben. Der Schutz der Grünen Meeresschildkröten und ihrer Lebensräume ist also auch gut für die zypriotische Wirtschaft.

Wo befinden sich die Hauptbrutgebiete der Grünen Meeresschildkröten auf Zypern?

Auf Zypern gibt es zwei wichtige Brutgebiete, wo die Grünen Meeresschildkröten ihre Eier im Sand verbuddeln: den Schildkrötenstrand Lara-Strand und den Strand der Alagadi-Schildkröten.

Du kannst diese Strände entweder auf eigene Faust erkunden oder dich einer geführten Tour anschließen.

Wer weiß, vielleicht siehst du ja sogar ein frisch geschlüpftes Schildkrötenbaby ins Meer hinausschwimmen!

Magische Momente mit Meeresschildkröten auf Zypern

Stell dir vor, du machst Urlaub auf Zypern und stehst am Strand, das türkisblaue Meer vor dir, und plötzlich taucht eine majestätische Grüne Meeresschildkröte auf. Ein unvergesslich schöner Moment! 

Dein Foto-Shooting mit den Unterwasser-Stars der Meere

Gute Nachricht: Die Grünen Meeresschildkröten haben nichts dagegen, Fotomodell zu spielen! Schnapp dir dein Smartphone oder deine Spiegelreflexkamera und halte diesen besonderen Moment fest. Aber denk daran: Ein bisschen Abstand macht das Foto nur noch besser. So bleiben die Schildkröten entspannt, und du hast die Chance auf wirklich außergewöhnliche Aufnahmen.

Nest-Spotting: Ein Naturschauspiel der besonderen Art

Wer weiß, vielleicht hast du das Glück, eine Grüne Meeresschildkröte beim Nisten zu beobachten. Wow! Das ist wie ein VIP-Backstage-Pass für die Mutter Natur. Genieße diesen seltenen Anblick aus der Ferne. So gibst du der Schildkrötenmama den Freiraum, den sie braucht, um sich voll und ganz auf ihre wichtige Aufgabe zu konzentrieren.

Schwimmen mit den Unterwasser-Stars der Meere

Manchmal kommt es vor, dass die neugierigen Meeresschildkröten beim Schwimmen um dich herumkreisen. Voll nice, oder? Genieße diesen Moment der Verbundenheit, aber lass deine „Flossen“ bei dir. Die Schildkröten schätzen deine Zurückhaltung und du hast ein noch intensiveres Erlebnis.

Video: © AdobeStock

Snacks? Lieber nicht!

So verlockend es auch sein mag – die Grünen Meeresschildkröten mit Leckereien zu verwöhnen, ist keine gute Idee. Diese Meeresexperten sind Meister darin, ihre eigene Nahrung zu finden. Lass sie ihre natürlichen Fähigkeiten beibehalten – das hält sie fit und gesund, auch wenn du längst wieder daheim bist.

Mit meinen Tipps im Gepäck bist du bereit für unvergessliche Begegnungen mit den Grünen Meeresschildkröten. Genieße jeden Moment mit den Superhelden unserer Ozeane und nimm wundervolle Erinnerungen mit nach Hause!

Wusstest du, dass Grüne Meeresschildkröten ein wahres Wunder der Natur sind? Hier sind fünf erstaunliche Fakten, die deine Begegnung mit den Superhelden unserer Ozeane noch aufregender machen:

GRÜNE MEERESSCHILDKRÖTEN SIND VEGETARIER! 

Überraschung! Trotz ihrer beeindruckenden Größe sind Grüne Meeresschildkröten echte Feinschmecker – und zwar vegetarische! Statt Fisch steht bei ihnen Seegras und Algen-Salat auf dem Speiseplan. Kein Wunder also, dass du sie oft in den türkisblauen Gewässern Zyperns beim „Grasen“ beobachten kannst.

SIE SIND MEISTER DES TAUCHENS!

Stell dir vor, du könntest zwei Stunden lang die Luft anhalten – genau das können diese erstaunlichen Kreaturen! Obwohl sie wie wir Lungen haben, bleiben Grüne Meeresschildkröten bis zu einhundertzwanzig Minuten lang unter Wasser, bevor sie kurz auftauchen, um Luft zu schnappen. Das nächste Mal, wenn du im Zypern-Urlaub schnorchelst, halte Ausschau nach diesen Unterwasser-Champions!

SIE SIND WELTENBUMMLER MIT FLOSSEN!

Denkst du, du hast schon viel von der Welt gesehen? Grüne Meeresschildkröten können dir locker das Wasser reichen! Diese unermüdlichen Schwimmer überqueren ganze Ozeane und legen dabei Tausende von Kilometern zurück. Die Schildkröten, die du auf Zypern siehst, könnten schon die halbe Welt gesehen haben!

SIE SIND DIE METHUSALEMS DER MEERE!

Mit einer Lebenserwartung von fünfundsiebzig Jahren oder mehr sind Grüne Meeresschildkröten wahre Zeitzeugen.

Stell dir vor: Die Schildkröte, die du heute auf Zypern siehst, könnte schon deine Oma oder deinen Opa als Kind beim Planschen im Meer beobachtet haben!

EIN NAME IST NUR EIN NAME!

Wer „Grüne Meeresschildkröte“ hört, denkt automatisch an einen grünen Panzer, oder? Weit gefehlt! Ihr Panzer schimmert meist in verschiedenen Braun- oder Olivtönen. Der Name kommt übrigens von der grünlichen Farbe ihres Fettes und Fleisches. Diese Färbung entsteht durch ihre pflanzliche Ernährung, besonders durch den Verzehr von Seegras. Eine kleine Mogelpackung der Natur, die uns daran erinnert, dass Schönheit viele Facetten hat!

Foto: © AdobeStock

Häufig gestellte Fragen: Deine Fragen, meine Antworten

WANN IST DIE BESTE JAHRESZEIT, UM GRÜNE MEERESSCHILDKRÖTEN AUF ZYPERN ZU BEOBACHTEN?

Die beste Jahreszeit für Schildkrötenbeobachtungen ist von Mai bis Oktober. 

ICH MACHE GERADE BADEURLAUB IN AYIA NAPA. WO KANN ICH MEERESSCHILDKRÖTEN BEOBACHTEN?

Träumst du davon, Grüne Meeresschildkröten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten? Dann ist der Malama-Strand dein perfektes Ausflugsziel!

Den Malama-Strand findest du in Paralimni. Mit dem Regionalbus ist es nur ein Katzensprung von Ayia Napa nach Paralimni.

Der beste Zeitpunkt für dein Schildkröten-Abenteuer? Ganz klar der Sommer! Wenn das Mittelmeer ruhig und glasklar daliegt, sind die Meeresschildkröten besonders aktiv. Du hast dann beste Chancen, sie beim Schwimmen und Tauchen zu beobachten.

Aber denk daran: Ein respektvoller Abstand ist der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander. Genieße die Momente, halte sie mit deiner Kamera fest, aber verzichte bitte aufs Füttern und Berühren. So trägst du aktiv zum Schutz dieser wunderbaren Geschöpfe bei und nimmst Erinnerungen mit nach Hause, die ein Leben lang halten.

Mein Tipp für dich: Packe deine Schnorchelausrüstung ein und tauche in die aufregende Unterwasserwelt rund um Zypern ein.

HAST DU VIELLEICHT DIE GPS-KOORDINATEN DES MALAMA-STRANDES?

Na, und ob! Die habe ich natürlich parat: Breitengrad: 35.05714, Längengrad: 34.01594.

Den Malama-Strand findest du in Paralimni. Mit dem Regionalbus ist es übrigens nur ein Katzensprung von Ayia Napa nach Paralimni.

Mein Tipp für dich: Diese Zahlen sind dein digitaler Schatz für Navi-Apps und GPS-Geräte. Einfach eingeben, und schon bist du auf direktem Kurs zum malerischen Malama-Strand. Perfekt für alle, die gerne auf Nummer sicher gehen oder Lust auf eine kleine Technik-Spielerei im Urlaub haben. Gute Fahrt und viel Spaß bei deiner Stranderkundung!

HAST DU VIELLEICHT DIE GPS-KOORDINATEN DES LARA-STRANDES?

Na, und ob! Die habe ich natürlich parat: Breitengrad: 34.97753, Längengrad: 32.31661.   

Den Schildkrötenstrand Lara-Strand findest du im Bezirk Paphos, an der Nordwestküste Zyperns.  

Mein Tipp für dich: Diese Zahlen sind dein digitaler Schatz für Navi-Apps und GPS-Geräte. Einfach eingeben, und schon bist du auf direktem Kurs zum malerischen Lara-Strand. Perfekt für alle, die gerne auf Nummer sicher gehen oder Lust auf eine kleine Technik-Spielerei im Urlaub haben. Gute Fahrt und viel Spaß bei deiner Stranderkundung!

HAST DU VIELLEICHT DIE GPS-KOORDINATEN DES ALAGADI-SCHILDKRÖTENSTRANDES?

Na, und ob! Die habe ich natürlich parat: Breitengrad: 35.33453, Längengrad: 33.49141.

Der Strand der Alagadi-Schildkröten liegt im Nordosten von Zypern, in der von der Türkei kontrollierten Türkischen Republik Nordzypern. Die nächstgelegene größere Stadt ist Girne (das ist der türkische Name der Stadt Kyrenia). 

Mein Tipp für dich: Diese Zahlen sind dein digitaler Schatz für Navi-Apps und GPS-Geräte. Einfach eingeben, und schon bist du auf direktem Kurs zum malerischen Strand der Alagadi-Schildkröten. Perfekt für alle, die gerne auf Nummer sicher gehen oder Lust auf eine kleine Technik-Spielerei im Urlaub haben. Gute Fahrt und viel Spaß bei deiner Stranderkundung!

HAST DU VIELLEICHT DIE GPS-KOORDINATEN DES PROJEKTS ZUM SCHUTZE DER MEERESSCHILDKRÖTEN?

Na, und ob! Die habe ich natürlich parat: Breitengrad: 35.33089, Längengrad: 33.47357.

Vom Strand der Alagadi-Schildkröten sind es ungefähr drei Kilometer bis zur Schildkrötenschutzstation.

FAZIT: DEIN URLAUBSABENTEUER MIT MEERESSCHILDKRÖTEN – RESPEKTVOLL UND UNVERGESSLICH 🙂

Dein Urlaub auf Zypern bietet dir die einmalige Gelegenheit, Meeresschildkröten hautnah zu erleben. Mit etwas Glück und Geduld kannst du diese faszinierenden Meeresbewohner beim Schwimmen, Nisten oder einfach nur beim Sonnen am Strand beobachten. 

Aber denk daran: Ein respektvoller Abstand ist der Schlüssel zu einem harmonischen Miteinander. Genieße den Moment, halte ihn mit deiner Kamera fest, aber verzichte bitte aufs Füttern und Berühren. So trägst du aktiv zum Schutz der Grünen Meeresschildkröten bei und nimmst Erinnerungen mit nach Hause, die ein Leben lang halten. 

Urlaub schon gebucht? Brauchst du noch einen Mietwagen? 

Super, dass dir meine Tipps bei deiner Urlaubsplanung helfen! 😊 Heute zeig ich dir, wie du mich ganz easy unterstützen kannst – und zwar ohne dass du auch nur einen Cent mehr zahlst!  

Sei ein schlauer Fuchs und buche deinen Mietwagen über CHECK24! Die Jungs und Mädels aus München sind echte Vollprofis und sie arbeiten nur mit seriösen Autovermietungen zusammen. Im Gegensatz zu dir kennen sie den Marktpreis. Sie wissen ganz genau, was ein Mietwagen wirklich kosten darf. Mit CHECK24 bist du auf der sicheren Seite.

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Und das Beste? Du unterstützt damit meinen Zypernblog – ohne dass es dich was kostet! Wenn du deinen Mietwagen über meinen Link buchst, erhalte ich nämlich eine kleine Provision. Für dich ändert sich nichts am Preis, aber du hilfst mir, meinen Blog werbefrei zu halten. Das ist fair, oder?

Gut zu wissen: Der Link funktioniert für jeden Mietwagen auf CHECK24 – egal, ob Spanien, Italien, Griechenland oder doch wieder Zypern. 😉

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Danke, dass du mich unterstützt! 😊 Ich wünsch dir jetzt schon einen mega-schönen Urlaub – egal wo’s hingeht! 

TEILE DEINE URLAUBSTIPPS IN DEN KOMMENTAREN – VIELLEICHT INSPIRIERST DU ANDERE!

Hast du auf Zypern schon mal eine Meeresschildkröte aus nächster Nähe gesehen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und freue mich darauf, dir weitere Tipps für deinen Urlaub auf Zypern zu geben. Adío und bis bald! Dein Markus

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Welche Impfungen brauche ich für Zypern?

Kaliméra! 🙂 Dein Traumurlaub auf Zypern ruft! Hast du Bammel vor dem ungewohnten zypriotischen Essen, weil du einen empfindlichen Magen hast? Ruhig Blut! Dieser Blogartikel ist dein Urlaubsretter! Ich verrate dir nicht nur alles, was du über Reiseimpfungen wissen musst, sondern auch was du tun kannst, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Schließlich sollst du deinen Urlaub auf Zypern genießen und nicht auf dem Klo verbringen! 😉 Bock auf Sonne, Strand und Meer? Prima! Dann los geht’s!

Gut zu wissen: Auf Zypern ist das Gesundheitssystem tipptopp! Es gibt weder Impfvorschriften noch Gesundheitsrisiken, auf die du achten musst.

Welche Reiseimpfungen empfiehlt das Auswärtige Amt?

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland empfiehlt eine Impfung gegen Hepatitis A. Bei Langzeitaufenthalt auf Zypern und insbesondere bei häufig wechselnden Sexualpartnern wird auch zu einer Impfung gegen Hepatitis B geraten. 

Welche Reiseimpfungen empfiehlt das BMEIA?

Das BMEIA (Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich) gibt keine spezifischen Impfempfehlungen für Reisen nach Zypern. Konsultiere bitte deinen Hausarzt.

Welche Reiseimpfungen empfiehlt das EDA?

Das EDA (Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten) gibt keine spezifischen Impfempfehlungen für Reisen nach Zypern. Konsultiere bitte entweder deinen Hausarzt oder lass dich im Impfzentrum beraten.

Häufig gestellte Fragen: Deine Fragen, meine Antworten

Was ist Hepatitis A?

Hepatitis A ist eine Infektionskrankheit, die die Leber befällt. Du kannst krank werden, wenn du etwas isst oder trinkst, das mit dem Virus infiziert ist. Es ist auch möglich, dass du dich durch den Kontakt mit einer infizierten Person mit dem Virus ansteckst. Der Krankheitsverlauf kann von Person zu Person stark variieren. Während einige infizierte Personen keinerlei Symptome entwickeln, klagen andere über Beschwerden wie Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit oder Gelbsucht. Die Krankheit dauert normalerweise ein paar Wochen, aber es kann manchmal auch länger dauern, bis sich jemand vollständig erholt hat.

ICH HABE EINEN EMPFINDLICHEN MAGEN. WAS KANN ICH TUN, UM MAGEN-DARM-BESCHWERDEN ZU VERMEIDEN?

Es ist ratsam, auf das Trinken von Leitungswasser zu verzichten, da es möglicherweise Bakterien und andere Verunreinigungen enthalten kann. Nach dem Zähneputzen ist es empfehlenswert, deinen Mund mit Mineralwasser auszuspülen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Wasser keimfrei ist, ist es besser, es vor dem Trinken abzukochen. 

Es ist besser, auf Eiswürfel im Getränk zu verzichten, um sicherzugehen, dass du gesund bleibst. Viele Urlauber denken, es sei nicht so schlimm, aber sie unterschätzen die Gefahr. Die Eiswürfel werden mit Leitungswasser gemacht und enthalten deshalb oft Keime, besonders in wärmeren Ländern wie Zypern.

Es gibt eine Regel, die dir helfen kann, gesund zu bleiben: „Kochen, garen, schälen – oder lass es sein!“ Das bedeutet, dass du nur Lebensmittel essen solltest, die du kochen, garen oder schälen kannst. 

Wenn du etwas siehst, das roh ist oder nicht geschält werden kann, solltest du es lieber nicht essen. Besonders vorsichtig solltest du bei Straßenhändlern sein, weil sie oft nicht genug kühlen, um das Essen frisch zu halten. Es ist am besten, Essen zu kaufen, das noch heiß ist, da dies das Wachstum von Bakterien verringert. Und denk daran, Obst und Gemüse zu schälen, bevor du es isst!

Nach dem Streicheln von Straßenkatzen solltest du deine Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen!

Muscheln essen kann böse enden. Du kannst davon in seltenen Fällen Hepatitis-A bekommen!

In welchen Teilen der Welt ist Hepatitis A verbreitet?

Hepatitis-A-Viren sind weltweit verbreitet. Insbesondere im Mittelmeerraum, einschließlich Spanien, Griechenland, Zypern, Türkei, Ägypten und Tunesien. Sie sind auch in Osteuropa und den meisten tropischen Regionen verbreitet. Fast alle Kinder in ärmeren Ländern infizieren sich mit dem Hepatitis-A-Virus, etwa neunzig Prozent bevor sie zehn Jahre alt sind. Oftmals treten keine Symptome auf. Nach einer Infektion besteht in der Regel lebenslange Immunität gegen Hepatitis A. Epidemien, also größere Ausbrüche, kommen weltweit sporadisch vor.

FAZIT: LASS DICH NICHT VERRÜCKT MACHEN! FÜR DEINEN ZYPERN-URLAUB BRAUCHST DU KEINE REISEIMPFUNGEN! 

Auf Zypern ist das Gesundheitssystem tipptopp! Es gibt weder Impfvorschriften noch Gesundheitsrisiken, auf die du achten musst.

Wenn du einen empfindlichen Magen hast, dann kannst du einiges tun, um Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden. Das reduziert auch das Risiko einer Hepatitis-A-Infektion.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, wäre eine Impfung gegen Hepatitis A erwägenswert.

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Ich hatte noch nie Magenbeschwerden, egal was ich auf Zypern getrunken oder gegessen habe. Dies ist jedoch meine persönliche Erfahrung. Was hast du für Erfahrungen gemacht? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und freue mich darauf, dir weitere Tipps für deinen Urlaub auf Zypern zu geben. Adío und bis bald! Dein Markus

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